Was für Krankheiten können behandelt werden?
Da die Akupunktur auf das Meridiansystem Einfluss nimmt, welches den ganzen Körper versorgt, kann sie bei fast allen Beschwerden eingesetzt werden, sowohl körperlich wie auch psychischer Natur. Aber auch hier sind Grenzen gesetzt, es können keine zerstörten Strukturen repariert werden, sodass bei einer Arthrose die Schmerzen zwar gelindert werden können, aber die Abnützung der Gelenke kann nur zu einem geringen Masse beeinflusst werden.

Indikationen/Anwendungen für Akupunktur laut WHO (World Health Organisation, Welt Gesundheitsorganisation) :
• Erkrankungen des Bewegungsapparates
• Erkrankungen der Atemwege
• Funktionelle Schmerzzustände
• Nervenerkrankungen
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
• Hormonell bedingte Erkrankungen
• Hautkrankheiten
• Erkältungskrankheiten
• Allergien
• Chronisches Müdigkeitssyndrom

Kosten und Krankenkasse?
Die Behandlungskosten betragen 144 CHF / Std. Die meisten Krankenkassen übernehmen diese Kosten zu einem grossen Teil, wenn Sie im Rahmen einer Zusatzversicherung versichert sind. Jede Krankenkasse handhabt die Zahlung anders, deshalb ist es von Vorteil, sich vor Beginn der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse zu informieren.

Dauer und Häufigkeit
Dauer und Häufigkeit hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie z. B. dem Schweregrad der Krankheit, dem Zeitraum, über den sie bereits besteht, dem Ausmass, in dem der Lebensstil einer Person Einfluss nimmt, welche Medikamente eingenommen werden und wurden. Manche benötigen nur eine sehr kurze Behandlungsdauer, während andere sich auf einen längeren Zeitraum einstellen sollten.

Behandlung in welchen Abständen?
Einmal wöchentlich ist die Regel, manchmal erfordern die Beschwerden eine Behandlung zweimal wöchentlich, dann wird die Behandlungszeit jedoch verkürzt. Im Laufe der Behandlung und im Rahmen der Genesung kann sich die Häufigkeit der Behandlungen auf einmal alle 2 Wochen oder einmal im Monat anpassen.

Wirkungen und „Nebenwirkungen“
Oft verändert sich zunächst Ihr allgemeiner Gesundheitszustand. Sie sind entspannter, schlafen besser, haben eine ausgeglichene Körpertemperatur und fühlen sich insgesamt mehr im Gleichgewicht. All dies sind Zeichen einer besseren Energiebalance, die von der Behandlung unterstützt, auch zur Abschwächung des eigentlichen Symptoms führen werden. Jeder Teil eines Menschen ist bei der Akupunktur-Behandlung beteiligt und Veränderungen können auf körperlicher, geistiger, emotionaler und seelischer Ebene verlaufen, indem Masse, wie das energetische Gleichgewicht, wiederhergestellt wird. Gelegentlich muss zunächst mit einer kurzfristigen Verschärfung der Symptome gerechnet werden („Erstverschlimmerung“). Eine solche Reaktion ist als gutes Zeichen für das Ansprechen auf die Behandlung zu werten.

Behandlungsablauf

Erstanamnese/Erste Behandlung (1.5 – 2 Std.).
Als Erstanamnese wird die erste Therapiesitzung bezeichnet, hier wird die Diagnose Ihrer Beschwerden ermittelt.
   Diagnosestellung
   Die drei wichtigsten Pfeiler zur Diagnosestellung bilden die Anamnese (Befragung), die Puls- und die Zungendiagnose.
   Behandlungsprinzip und Akupunkturpunkte
   Aus der Diagnoseerstellung ergibt sich das Behandlungsprinzip und aufgrund von diesem werden die Akupunkturpunkte
   ausgewählt.
   Abrundung
   Je nach Erkrankung wird die Behandlung mit Schröpfen, Gua Sha, Moxibustion, Ernährungsberatung, Nahrungs-
   ergänzungsungsmitteln, Übungen und westlichen Heilkräutern in Form von Tee oder Tinkturen unterstützt.

Folgebehandlungen (1 – 1.5 Std.)
In den Folgebehandlungen werden Sie immer wieder über den Verlauf und die Veränderung Ihrer Beschwerden befragt und der Behandlungsplan wird falls nötig angepasst.

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Naturarztpraxis
Claudia Schraner

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